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V I T A

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Nach vielen Jahren als 1. Kapellmeister der Oper Köln und als Erster Gastdirigent des Grazer Opernhauses ist Johannes Stert nun international als Gastdirigent tätig.

 

Im Jahr 2008 debütierte er in Lissabon, am Teatro Nacional de Sao Carlos mit „La Clemenza di Tito“ und ist seither dort ein gern gesehener Gast mit weiteren Opernproduktionen, wie „Don Giovanni“ im Mai 2009 und „La Dona Branca“ im Januar 2010.

 

Zuletzt,  im März 2009, leitete Johannes Stert die Neuproduktion der „Zauberflöte“ an der Korean National Opera in Seoul.

 

Im Dezember 2009 wird er dann einer Einladung an die Royal Danish Opera in Kopenhagen folgen.

 

In Deutschland wird Johannes Stert in der Spielzeit 2009/10 am Theater in Magdeburg debütieren. Neben Sinfoniekonzerten mit der Magdeburgischen Philharmonie wird er dort mehrere Opernproduktionen leiten.

 

Als Konzert – und Operndirigent gastierte Johannes Stert auf diversen Festivals wie den Wiener Festwochen, der Triennale Köln , dem Festival in Montepulciano

dem Festival „Dei due Mondi“ in Spoleto, den Dresdner Tagen für zeitgenössische Musik, dem Festival in Hitzacker, dem Schreyaner Herbst und der Hamburger Staatsoper

 

Zahlreiche Konzerte und Projekte zeitgenössischer Musik ermöglichten ihm eine Zusammenarbeit mit namhaften Komponisten, wie etwa Karlheinz Stockhausen, John Cage, Manfred Trojahn, Johannes Fritsch, Volker Staub, Detlev Glanert, Maurizio Kagel und H. W. Henze. Es folgten immer wieder Einladungen von renommierten Klangkörpern Neuer Musik wie u.a. dem Ensemble Recherche und dem Ensemble Köln.

 

Seit 2004 ist Johannes Stert ständiger Gastdirigent des WDR – Rundfunkorchesters. Neben Konzerten leitet er den Klangkörper bei CD – Einspielungen, wie u.a. der Neueinspielung der Oper „Merlin“ von K. Goldmark oder der Neueinspielungen der Klavierkonzerte von Friedrich v. Flotow.

 

Seine Karriere als Kapellmeister begann 1993/94 am Pfalztheater Kaiserslautern, wo er zwei Spielzeiten als 2. Kapellmeister und Leiter der Schauspielmusik verpflichtet war.

 

Auf Gastspielreise nach Tokio mit Weil’s „Dreigroschenoper“ begann eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit Günter Krämer, der ihn später an die Oper Köln engagierte.

 

Johannes Stert war von 1995 – 2005 10 Jahre der Oper Köln als Kapellmeister eng verbunden  und gestaltete  mit vielen Premieren, Konzerten und Repertoirevorstellungen einen wesentlichen Teil des Kölner Spielplans. In 2001 wurde er von der Oper Köln zum 1. Kapellmeister ernannt.

 

Im Jahre 2001 folgte Johannes Stert einer Einladung von Philippe Jordan und Karin Stone an das Opernhaus Graz, wo er nach zwei erfolgreichen Produktionen als Erster Gastdirigent verpflichtet wurde und diese Position bis 2006 inne hatte.

Zu den Höhepunkten in Graz zählen seine Konzerte mit den Grazer Philharmonikern, sowie die Produktionen Parzival/Wagner, La finta Giardiniera/Mozart, Le Grand Macabre/Ligheti und Boulevard Solitude/Henze.

 

Seit 1990 ist Johannes Stert Chefdirigent des Orchestervereins Hilgen. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Ensemble zu einem der führenden symphonischen Blasorchester.

Johannes Stert ist diesem Orchester, neben seiner Tätigkeit als Opern – und Konzertdirigent, immer noch verbunden. Im Laufe der  letzten Jahre entstanden viele Bearbeitungen und Kompositionen für symphonisches Blasorchester. Der Deutsche Musikrat zeichnete Johannes Stert und sein Orchester mehrfach mit ersten Preisen aus.

Im Mai 2008 gewann das Orchester den 1. Preis des internationalen Wettbewerbs „Eolia“ in Straßburg, Frankreich.

 

1963 geboren in Freiburg im Breisgau, begann Johannes Stert seine musikalische Ausbildung mit Klavier-, Geigen- und Posaunenunterricht.

Durch den Gewinn des 1. Bundespreises „Jugend musiziert“ wurde er 1980 Stipendiat des International Musik Camp in Interlochen/USA.

Sein  Dirigierexamen an der staatl. Musikhochschule in Köln schloss er mit Auszeichnung ab. Johannes Stert lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern Paulina und Elias in Köln.

 

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